Die optimale Zusammenstellung von Schaltern und Steckdosen



Neben der Planung der einzelnen Schaltkreise sollte man sich auch schon beim Hausbau Gedanken machen, welche Steckdosen und Schalter verwendet werden sollen. Eine gute Planung sichert hier nicht nur einen hohen Komfort, sondern kann auch zur Einsparung von Energie beitragen. Deshalb ist es wichtig, sich mit dem Projektanten für die Elektroanlagen gut abzusprechen, wie welcher Raum später genutzt werden soll. Dabei wäre es die beste Lösung, sogar bereits in der Planungsphase für den Hausbau schon in etwa zu wissen, wie die einzelnen Räume später eingerichtet werden sollen. Gute Beispiele dafür sind das Wohnzimmer und das Arbeitszimmer.

Das beweist ein Blick auf die heute übliche Ausstattung eines Schreibtischs. Allein schon der Desktop PC benötigt zwei Steckdosen. Eine für den Computer selbst und eine für das Display. Sollen Drucker und Scanner angeschlossen werden, entsteht Bedarf für zwei weitere Steckdosen. Kommt noch ein Fax oder die Ladeschale eines Telefons hinzu, werden weitere Steckdosen benötigt. Wer den Einsatz von mobilen Verteilerdosen vermeiden möchte, sollte beim Hausbau am Schreibtisch also vorsorglich mindestens ein halbes Dutzend Steckdosen planen.

Eine ähnliche Situation ergibt sich im Wohnzimmer hinsichtlich der Unterhaltungstechnik. Fernseher, Blue-ray-Player, Heimkinosystem und Radio finden sich dort zusammen und so mancher Hausbesitzer hat auch noch eine Set-Top-Box in Betrieb. Schon kommt ein Bedarf an fünf Steckdosen zusammen, der über die übliche Versorgung mit Doppelsteckdosen nicht abgedeckt wird.

Auch bei den Schaltern gibt es reichlich Auswahl. Ein Kronleuchter sollte beispielsweise immer mit zwei Schaltkreisen aktiviert werden können, damit sich die geschalteten Leuchtmittel immer an den jeweiligen Bedarf anpassen lassen. Flurschalter sollte eine LED Beleuchtung haben, damit sie leicht gefunden werden können. Im Einzelfall sind hier sogar Bewegungsschalter die beste Lösung, weil sie dafür sorgen, dass die Leuchten sich automatisch wieder ausschalten, wenn sich niemand mehr im Flur aufhält. Auch in Treppenbereichen tragen Bewegungsschalter zur Steigerung des Wohnkomforts und zur Einsparung von Energie und damit auch Kosten bei.